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Chronik   arrow

Stadtbrand1. Mai 1885: Nach fünf großen Stadtbränden beschlossen die Dierdorfer Bürger eine eigene freiwillige Feuerwehr zu gründen.

1934: Die Feuerwehr Dierdorf erhält den ersten Tragkraftspritzenanhänger.

1935: Im Rahmen des Kreisfeuerwehrverbandstags feiert die Feuerwehr Dierdorf ihr 50-jähriges Jubiläum.

1938: Eine neue Motorspritze auf einem Anhänger kann in Dienst gestellt werden. Dieser wurde von einem LKW eines ortsansässigen Fuhrunternehmers im Einsatzfall gezogen.

ab 1940: Während des Krieges verrichtet die Feuerwehr ihren Dienst sogar im nahe gelegenen Rheinland. Hierbei wurden unter anderem auch die Feuerwehren in Bonn nach Bombenangriffen unterstützt.Bombenangriff

25. März 1945: Alliierte Bomber hatten Dierdorf als Ziel. Hierbei wurde die gesamte Unterstadt zerstört, darunter auch das Spritzenhaus am Eulenturm.

1949/50: Bau des neuen Spritzenhaus in der Hanallee. Dieses wurde im Jahr 1951 fertiggestellt.

Sommer 1957: Das 1. selbstfahrende Löschfahrzeug wird der Feuerwehr Dierdorf übergeben. Es handelt sich um einen von der Firma Magirus auf Opel Blitz aufgebautes Löschgruppenfahrzeug LF8. Ergänzt wird es durch einen Anhänger mit einem Schaumlöschgerät.

1961: Die Feuerwehr Dierdorf erhält ein Tanklöschfahrzeug TLF16. Dieses ersetzt das LF8, welches nun den Dienst bei der Feuerwehr Großmaischeid verrichtet.

1963: Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgt nun über die Luftschutzsirenen.

1964: Immer mehr Technik hält Einzug bei der Feuerwehr Dierdorf. Die ersten drei Atemschutzgeräte werden angeschafft und auf das TLF16 verlastet.

9./10. Juli 1966: Es wird das 80. Gründungsfest auf dem Marktplatz begangen. Die Feuerwehr Dierdorf ist erneut Ausrichter des Kreisfeuerwehrtag. Im selben Jahr wird auch ein Mannschaftstransportwagen in Dienst gestellt. Dieser war vorher im Besitz des Bundesgrenzschutz.

1969: Der technische Fortschritt hatte eine drastische Zunahme von Verkehrsunfällen zur Folge. Um auf solche Lagen vorbereitet zu sein wird ein Unfallhilfswagen (UHW) angeschafft. In Kooperation mit einem ortsansässigen Vliesstoffwerk wird ein Pulverlöschgerät mit 250 kg Trockenlöschpulver gekauft.

1971: Der analoge Sprechfunk wird eingeführt. Endlich können die Einsatzkräfte auch über weitere Entfernungen miteinander kommunizieren.

Ostern 1973: Über die Feiertage kommt es zu einem überhöhten Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen. Um schnelle Hilfe leisten zu können wird an den Autobahnauffahrten eine Bereitschaft eingerichtet.

1976: Da das Feuerwehrhaus in der Hanallee mit der Zeit zu klein geworden ist, wird der Neubau beschlossen. Dieser konnte im Jahr 1977 bezogen werden und bot Platz für 6 Fahrzeugstellplätze inkl. Werkstatt, Schlauchwaschanlage, Schlauchlager mit Trockenschrank, Atemschutzwerkstatt, Rüstkammer, Büro, Schulungsraum mit Teeküche und eine Funkzentrale. Diese hatte die Möglichkeit zur Alarmierung mit einem modernen Alarmgeber.

19. Februar 1977: Es kommt zu einem großen Wohnhausbrand bei dem 2 Kinder nicht mehr gerettet werden konnten. Infolge dessen kam es zu einer Diskussion über den technischen Stand der Feuerwehr Dierdorf. Bemängelt wurde vor allem das fehlen eines Hubrettungsfahrzeugs.

18. März 1977: Das neue Feuerwehrhaus wird eingeweiht und ein neuer Gerätewagen-Öl kann in Dienst gestellt werden.

1977: Die technische Hilfe nach Verkehrsunfällen wird optimiert. Hierzu wird ein hydraulischer Rettungssatz beschafft.

1978: Ein gebraucht gekaufter Opel Record 1900 wird in Eigenleistung zu einem Vorrausrüstwagen (VRW) umgebaut. Das Fahrzeug war mit einem Rettungssatz, einem Stromerzeuger und Beleuchtungsgerät beladen.

1979: Die ersten Funkmeldeempfänger zur Alarmierung der Feuerwehrleute werden beschafft. Ein gebrauchter Sparkassenbus wird zu einem ELW 2 umgebaut. Mit dessen Indienststellung wurde bei der Feuerwehr Dierdorf die dritte Katastrophenschutzstaffel des Landkreis Neuwied eingerichtet.

TLFDierdorf1980: Ein Tanklöschfahrzeug mit Seilwinde ergänzt den Fuhrpark der Feuerwehr und ersetzt das vorhandene Tanklöschfahrzeug.

1981: Endlich kann ein Hubrettungsfahrzeug in Dienst gestellt werden. Hierbei handelte es sich um eine Drehleiter mit Korb – DLK23/12.

1987: In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist für eine dringende Neubeschaffung eines Vorrausrüstwagen nicht genug Geld vorhanden. Die Feuerwehrangehörigen beschliesen einen VRW in Eigenleistung auf einen VW Typ 3 aufzubauen.

’90er Jahre: Die Neustruckturierung der Gefahrstoffzüge steht an. Infolge dessen wurde der GW-Öl durch einen Gerätewagen-Gefahrgut GW-G1 ersetzt. Das 1994 überstellte Messfahrzeug-Gefahrgut auf VW T3 wurde im Jahr 1996 durch ein gleiches Fahrzeug auf Ford Transit ersetzt.

1992: Die in die Jahre gekommene Feuerwehreinsatzzentrale wird erneuert.

1994: Die Ersatzbeschaffungen des Unfallhilfswagen, des MTW und eines TSA standen an. Als ideale Lösung stellte sich ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF16/12 heraus. Im gleichen Jahr schlossen sich die Feuerwehr Dierdorf und die Feuerwehr Dierdorf-Wienau zusammen.

1996: Die Brandschutzerziehung von Kindern wird in das Aufgabengebiet der Feuerwehr aufgenommen. Beginn der Partnerschaft mit den Sapeurs Pompiers Courtisols.JFGruendung

28. April 2000: Nach langen Überlegungen wird die Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Dierdorf gegründet.

Januar 2001: Der Nachschub-LKW wird durch ein Mehrzweckfahrzeug (MZF3) ersetzt.

2004: Die Homepage der Feuerwehr Dierdorf geht zum ersten Mal online.

2005: Ein Messfahrzeug-Strahlenschutz aus Dierdorf-Elgert wird zu einem Einsatzleitwagen (ELW1) umgebaut. Zeitgleich beginnt die Sanierung des Feuerwehrhaus.

September 2006: Die Ersatzbeschaffung des Tanklöschfahrzeug steht an. Dieses wird durch ein Löschgruppenfahrzeug (LF20/24) ersetzt.

1. September 2008: Die Erstalarmierung der Feuerwehr erfolgt nun über die Intergrierte Leitstelle Montabaur.

Mai 2008: Um die Feuerwehrleute über die Gefahren und das effektive Vorgehen bei einem Löscheinsatz zu schulen, wurde eine “Heißausbildung” in einer holzbefeuerten Rauchdurchzündungsanlage bei der Berufsfeuerwehr Aachen durchgeführt.

2009: Der Landkreis Neuwied zieht nach 30 Jahren den Einsatzleitwagen (ELW2) aus der Verbandsgemeinde Dierdorf ab.

30.04.2009: Als Ersatz für die außerdienstgestellte, 26 Jahre alte, Drehleiter wurde eine gebrauchte Drehleiter mit Korb in niedriger Bauweise (DLK23/12 n.B.) erworben.

b6Mai 2010: Die freiwillige Feuerwehr Dierdorf begeht ihr 125 jähriges Jubiläum. Hierfür wurde auch ein langer Traum verwirklicht und das “kleine Feuerwehrmuseum Dierdorf” im Eulenturm eingerichtet.

 Mai – Septemper 2010: Während der Sanierung des Hallenbodes im Feuerwehrhaus Dierdorf, zieht die Feuerwehr in ein leerstehendes Autohaus im Industriegebiet Dierdorf.

2011: Es können die ersten Digitalfunkgeräte beschafft werden. Außerdem wird die Bestuhlung des Schulungsraums erneuert. Am 04.10. nimmt ein Gefahrgutunfall auf der BAB 3 genau 12 Stunden in Anspruch.

2012: Am 30.01.2012 um 09:15 wickeln die KV Neuwied die Verbandsgemeinden Asbach, Dierdorf  und Puderbach sowie die LFKS Koblenz die ersten Funkgespräche im Tetra-Netz 18/2 für den Kreis Neuwied ab. Genutzt wird die Gruppe Dierdorf F1.

2013: Nach 19 Jahren übergibt Jürgen Dills die Funktion des Wehrführers an Holger Schneider. Stellvertreter ist seit dem 16.11.2012 Eckhard Gerhards. Die Feuerwehreinsatzzentrale wird mit mehreren Digitalfunkgeräten ausgestattet und die Atemschutzwerkstatt erhält ein neues Prüfgerät.