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Übungswochenende 2014   arrow

DPP_0008Das Verkehrsaufkommen auf deutschen Straßen steigt von Jahr zu Jahr. Damit einher geht auch die Zahl an Verkehrsunfällen. Durch die immer besser werdende Sicherheitstechnik in Fahrzeugen, enden diese jedoch immer häufiger ohne ernste Personenschäden. Doch für die Feuerwehr birgt die moderne Technik der Autos auch einige Tücken. Kommt es doch zu einem Verkehrsunfall, bei dem Personen in ihren Fahrzeugen eingeschlossen oder eingeklemmt werden, wird die technische Rettung durch neue hochfeste Werkstoffe erschwert. Darum ist es wichtig, immer wieder Rettungstechniken zu üben und feste Abläufe einzustudieren, um diese im Ernstfall abrufen zu können und eine schnelle patientenorientierte Rettung zu gewährleisten.

Bereits im Jahr 2009 wurde für die Feuerwehr Dierdorf eine Standard-Einsatz-Regel (SER) Verkehrsunfall erarbeitet.
Eine kurze Wiederholung der SER bildete den Beginn des Übungswochenendes. Noch einmal wurden Alarm- und Ausrückordnung sowie die Aufgaben der Mannschaft erläutert. Danach ging es in Kleingruppen an praktische Übungen. Dabei konnte die Handhabung des Stab-Fast-Systems, zur Stabilisierung verunfallter Fahrzeuge, sowie das schnelle Einrichten der Geräteablage geübt werden.
Der Samstag stand ganz im Zeichen der technischen Rettung einer eingeklemmten Person. Dazu standen zwei Fahrzeuge zur Verfügung, die vollständig zerlegt werden konnten. Am ersten Fahrzeug konnten alle Abläufe der Rettung ohne Eile geübt werden. Die Übung gestaltete sich besonders Anspruchsvoll, da es sich bei dem Fahrzeug um ein Cabriolet handelte. Aufgrund dessen Bauart, sind bestimmte tragende Teile besonders stabil konstruiert, was die Rettungsgeräte oft an ihre Grenzen bringt.
Den Abschluss bildete eine große Einsatzübung, bei der alle erlernten Techniken zum Einsatz kommen mussten, um den Patienten schnell aber schonend aus dem Fahrzeug befreien zu können.