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VG WappenDie Feuerwehr Dierdorf kommt nicht nur innerhalb des Stadtgebiets zum Einsatz. Sie ist auch eine von zwei Stützpunktwehren der Verbandsgemeinde Dierdorf und kommt im Rahmen der Nachbarschaftshilfe überörtlich im ganzen Landkreis Neuwied und im benachbarten Westerwaldkreis zum Einsatz.

Die Verbandsgemeinde Dierdorf 

Die Verbandsgemeinde Dierdorf ist eine von acht Verbandsgemeinden im Landkreis Neuwied, zu der die Stadt Dierdorf und die Ortsgemeinden Großmaischeid, Isenburg, Kleinmaischeid, Marienhausen und Stebach gehören.

Die rd. 11.500 Einwohner zählende Verbandsgemeinde Dierdorf liegt beiderseits der Bundesautobahn Köln-Frankfurt (A 3) und verfügt über eine eigene Anbindung. Sie ist wegen der verkehrsgünstigen Lage im Fadenkreuz der A3 – B413 – L267 gut zu erreichen.

Das Gebiet der Verbandsgemeinde Dierdorf umfasst eine Fläche von 6.580 ha. Etwa die Hälfte davon liegt im Naturpark Rhein-Westerwald. Seiner erdgeschichtlichen Entstehung nach ist der Bereich der Verbandsgemeinde deutlich zweigeteilt. Der südliche Teil ist dem Rheinischen Westerwald zuzuordnen, während die im Norden anschließende Dierdorfer Senke den Westerwälder Hochflächen zugerechnet wird. (Höhenlage 107 m bis 352 m über NN). Geologisch zählt die Verbandsgemeinde zum rechtsrheinischen Schiefergebirge.

Das frühere Amt Dierdorf hatte über 1 1/2 Jahrhunderte hinweg den gleichen Zuschnitt mit den zehn Gemeinden Dierdorf, Brückrachdorf, Elgert, Giershofen, Großmaischeid, Isenburg, Kausen, Kleinmaischeid, Stebach und Wienau. Die durch die kommunale Gebietsreform zwischen 1969 und 1974 teils durch Gesetz und teils auf freiwilliger Basis erfolgte Auflösung der Gemeinden Brückrachdorf, Elgert, Giershofen, Wienau und Kausen sowie deren Eingliederung in die Stadt Dierdorf bzw. in die Ortsgemeinde Großmaischeid und die Eingliederung der vorher dem Unterwesterwaldkreis angehörenden Gemeinde Marienhausen hat zu dem heutigen Stand geführt. 

Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Dierdorf

Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Dierdorf gliedert sich in sechs Einheiten und die Jugendfeuerwehr.

Feuerwehren sind in der Stadt Dierdorf, dem Stadtteil Dierdorf-Elgert sowie den Gemeinden Großmaischeid, Großmaischeid-Kausen, Kleinmaischeid und Marienhausen aufgestellt.

Gemäß einer Gefahrenbeurteilung wurde unter Einhaltung der Einsatzgrundzeit die VG Dierdorf in zwei Ausrückebereiche eingeteilt.  Zum Ausrückbereich „Nord“ zählen die Stadt Dierdorf mit ihren Stadtteilen und die Gemeinde Marienhausen.

Die Risikobewertung gem. Feuerwehrverordnung Rheinland-Pfalz erfolgt nach:

Brandgefahren : B 3
Technische Gefahren : H 3
Gefahren durch Gefahrstoffe : ABC 2
Gefahren auf / durch Gewässer : W 2

In den Ausrückbereich fallen unter anderem 20 Streckenkilometer der A3, die B413 Hachenburg – Bendorf, ein Krankenhaus, ein Seniorenwohnheim, ein Sonderlandeplatz für Sportflugzeuge, zahlreiche Gewerbebetriebe sowie der Innenstadtbereich von Dierdorf mit zum Teil mittelalterlicher Bausubstanz.

Die Gemeinden Großmaischeid, Kleinmaischeid, Isenburg und Stebach bilden den Ausrückbereich „Süd“.

Die Risikobewertung erfolgt nach:

Brandgefahren : B 2
Technische Gefahren : H 2
Gefahren durch Gefahrstoffe : ABC 1
Gefahren auf / durch Gewässer : W 1

In dem Ausrückbereich, durch den die B 413 ebenfalls verläuft, sind zahlreiche Gewerbebetriebe angesiedelt. Der mittelalterlichen Ortsmitte von Isenburg gilt eine besondere Aufmerksamkeit.

Die den Ausrückebereichen zugeteilten Stützpunktfeuerwehren Dierdorf und Großmaischeid halten den entsprechenden Mindestbedarf an Feuerwehrfahrzeugen und Sonderausrüstung vor.

Die Gemeinden die nicht von den Stützpunktfeuerwehren in der Einsatzgrundzeit erreicht werden können, werden durch ihre eigenen bzw. ortsnahen Feuerwehren betreut. Die Mindestausrüstung richtet sich nach Einstufung in die Risikoklassen B 1 und T 1.

Je nach Alarmstichwort ergänzen sich Einheiten im Additionsprinzip.

Die VG Dierdorf hält, trotz erkannter Notwendigkeit, keinen Rüstwagen vor. Die Vor-haltung eines Vorausrüstwagens und die Kombination HLF 16/12 und LF 20/24 mit Seilwinde macht den Rüstwagen entbehrlich. Weitere Ausrüstung zur Durchführung auch umfangreicher technischer Hilfeleistungen kann mit einem Mehrzweckfahrzeug Typ 3 in Rollcontainern zugeführt werden.

In den 1970iger Jahren stationierte der Landkreis Neuwied auf Grund der Nähe zur Autobahn einen Gerätewagen Öl und ein Nachschubfahrzeug bei der Stützpunktfeuerwehr in Dierdorf.

In den 1990er Jahren wurden diese Fahrzeuge durch einen Gerätewagen Gefahrstoffe, einen Gerätewagen Messtechnik und ein Mehrzweckfahrzeug ersetzt.

Der 1979 in der Verbandsgemeinde Dierdorf stationierte Einsatzleitwagen 2 des Kreises wurde im Jahr 2009 abgezogen.

Derzeit setzt sich die Ausstattung der Feuerwehr wie folgt zusammen:

Feuerwehr VG Dierdorf: 

Einsatzleitwagen (ELW 1)

Feuerwehr Dierdorf:

Vorausrüstwagen (VRW)
Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 16/12)
Drehleiter mit Korb (DLK 23/12 n.B.)
Löschgruppenfahrzeug (LF 20/24)
Messfahrzeug-Gefahrstoffe (GW-Mess)
Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G 1)
Mehrzweckfahrzeug (MZF 3)

Feuerwehr Dierdorf-Elgert: 

Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W)

Feuerwehr Großmaischeid:

Vorausrüstwagen (VRW)
Löschgruppenfahrzeug (LF 10/10)
Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF)

Feuerwehr Großmaischeid-Kausen:

Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF)

Feuerwehr Kleinmaischeid: 

Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W)
Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)

Feuerwehr Marienhausen:

Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W)
Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)

Die Mannschaftsstärke der Gesamtfeuerwehr variiert zwischen 135 und 140 Feuerwehrangeörigen.